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Student Trophy 2018

proHolz Student Trophy 2018

Siegerprojekt "Die Sonne", copyright Karl Tröstl
 

 

Jury kürt Siegerentwürfe für Holzhallen in Großschönau
 

Im vollen Kompetenzzentrum Sonnenwelt in Großschönau wurden die Siegerprojekte der zweiten proHolz Student Trophy gekürt. Das aus zukünftigen ArchitektInnen und BauingenieurInnen bestehende Team der Fachhochschule Joanneum Graz konnte mit seinem Projekt „Sonne“ die Jury überzeugen.

Eine umfassende Wettbewerbsaufgabe: Zwei Messehallen für Großschönau
172 Studierende aus acht verschiedenen Universitäten und Fachhochschulen arbeiteten ein Semester lang an der Wettbewerbsaufgabe. Ziel war es, eine Veranstaltungs- und eine Kalthalle samt entsprechender Infrastruktur für Großschönau zu entwerfen. In interdisziplinären Teams von ArchitektInnen und BauingenieurInnen wurden 79 Hallen der Jury zur Bewertung vorgelegt. Es brauchte 112 Jurystunden um die Projekte zu beurteilen. Bewertet wurden nicht nur die Aspekte der Architektur und Raumplanung sondern auch der konstruktive und nachhaltige Einsatz von Holz und anderen Baumaterialien. „Die Vielfältigkeit und auch die hohe Qualität der Planung hat uns begeistert und überrascht. Dieser Wettbewerb ist eine Leistungsschau auf hohen Niveau“ so die Juryvorsitzende Architektin DI Nicole Lam.

Holz – eindrucksvoll vielseitig
Auch Martin Bruckner, Bauherr und Bürgermeister der Gemeinde Großschönau, zeigte sich beeindruckt von den zahlreichen Einreichungen, die seine Erwartungen weit übertroffen haben: „Die vielseitigen Entwürfe und kreativen Ideen werden sicherlich in die Detailplanung unserer Hallen mit einfließen. Vielen Dank und Gratulation zu der Qualität und Vielseitigkeit der eingereichten Projekte. Das Siegerprojekt „Sonne“ überzeugte mit durchdachten Raumkonzepten und einer identitätsstiftenden Architektur. Das Gebäude hat das Potential das neue Markenzeichen unserer Gemeinde zu werden", bestätigte auch der Bauherr. 

Holz begeistert und bewegt
Trotz der noch kurzen Geschichte der proHolz Student Trophy (erstmals wurde sie 2016 durchgeführt), ist die Zahl der TeilnehmerInnen enorm. Die Begeisterung für den vielseitigen und nachhaltigen Baustoff Holz unter den jungen PlanerInnen ist spürbar und spiegelt sich auch eindrucksvoll in den Objekten wieder. Es ist wichtig, dass der Holzbau ein fixer Bestandteil in der Ausbildung von ArchitektInnen und BauingenieurInnen wird“, so Christoph Kulterer, Obmann von proHolz Austria.

DI Dr. Riola Parada (Betreuer TU Wien): „Das Format des Wettbewerbs ist optimal und hat durch die Zusammenarbeit von ArchitektInnen und BauingenieurInnen eine sehr hohe Qualität hervorgebracht.“ Seine betreuten Teams waren sehr erfolgreich: gleich drei Preise konnten die Wiener Teams mit nach Hause nehmen.

Zum Wettbewerb
Die proHolz Student Trophy startete vor zwei Jahren als Pionierprojekt in der Steiermark. Der Studierendenwettbewerb wird von den österreichweiten proHolz Organisationen getragen und alle zwei Jahre durchgeführt. Ziel der Student Trophy ist es, den ArchitektInnen und BauingenieurInnen von morgen die Planung mit dem Traditionswerkstoff Holz näher zu bringen und Holzbau als innovative, wettbewerbsfähige Bauform der Zukunft zu explizieren.

1. Preis (1.800€)
Projekt „Die Sonne“ von Felicitas Baldauf, Emanuel Dax und Simon Kalteis, Fachhochschule Joanneum Graz 

2. Preis (1.200€)
Projekt „Vis-a-Vis“ von Julia Gross, Maximilian Holl, Lukas Pircher, Technische Universität Wien

3. Preis (700€)
Projekt „Ligno-Box“ von Johan Hammarberg, Rainer Hartl, Technische Universität Wien

3. Preis (700€)
Projekt „licht.blick“ von Dennis Przybilka und Federica Rizzo, Technische Universität Wien

Die Sieger, (c) Karl Tröstl
Gruppenfoto Preisträger, (c) Karl Tröstl
Gruppenfoto Jury, (c) Karl Tröstl